Die Hexe von Miranges

Eine kämpferische Frau bietet den Hexenjägern die Stirn

Frankreich im 17. Jahrhundert: Ein junger Richter wird nach Miranges entsandt, um die Hexenprozesse in Burgund zu beaufsichtigen. Das Treiben des Tribunals beobachtet er mit wachsenden Entsetzen. Als die schöne Apothekerin Anne Dumoulin angeklagt wird, ihren Ehemann verhext und getötet zu haben, kann er nicht länger zusehen. Der junger Richter ist fasziniert von dieser intelligenten, außergewöhnlichen Frau: Noch im schärfsten Verhör behält sie einen klaren Kopf und lässt sich nicht brechen. Er beschließt ihr zu helfen.

« Elisabeth Motsch beschwört aufs wunderbarste die Atmosphäre jener Zeit herauf, als sich der Rauch der Scheiterhaufen über Burgund ausbreitete. Ihr Roman ist mehr als eine historische Rekonstruktion, lässt er doch an andere Hexenjagden denken, auch an solche unserer Zeit. »

La Vie

Roman Kindler, 2005